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AUS LÖWENSTEDT  UND UMGEBUNG...

 

 

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BÜRGER-APP ZUR STEUERUNG

STRASSEN-BELEUCHTUNG IN LÖWENSTEDT

Kinder vom Land kennen die Situation: Es gibt ein Fest im Nachbardorf, die Ohren pfeifen noch von den Classic-Rock-Hits, bierselig taumelt man zu Fuß nach Hause. Durch stockdunkle Straßen, denn natürlich: die Straßenlaternen werden Nachts ausgeschaltet.

Das Szenario ist der perfekte Usecase für Knoop, eine App, mit der die Bewohner eines Dorfes selber bestimmen können, wann die Lichter in den Straßen an- oder ausgehen. Die Idee zu dieser App hatte Simon Hansen, ein 26-jähriger Informatiker aus Löwenstedt in Schleswig-Holstein, einem kleinen Dorf rund 30 Kilometer südwestlich von Flensburg. Ihm fällt irgendwann auf, dass Straßenlaternen ihren Job nicht immer zufriedenstellend machen: In manchen Orten brennen sie durch, obwohl kein Mensch mehr auf der Straße ist, in anderen Orten werden sie trotz Bedarfs abgeschaltet.  

Die Bewohner sollen selber entscheiden, wann draußen das Licht brennt

Simon Hansen / Erfinder der App Knoop | Bild: Simon Hansen / Knoop

Simon Hansen

Als Informatiker hat Simon eine Idee: Wie wäre es, wenn die Bewohner und Bewohnerinnen selber bestimmen, wann die Lampen in ihren Straßen leuchten? Also entwickelt er, zusammen mit Kollegen aus seiner Firma Sourceboat, die App "Knoop" (das plattdeutsche Wort für "Knopf"), und stellt das Konzept seinem Heimatdorf vor. Mittlerweile sind die 104 Laternen in Löwenstedt vernetzt. Alle Einwohnerinnen und Einwohner, die registriert sind, können die Straßenlaternen im Dorf mit einem Swipe einschalten.   Quelle: Bayerischer Rundfunk / 27.01.2018

Vorteile für die Umwelt und die Gemeindekassen

Ausschalten können die Löwenstedter ihre Laternen momentan nicht, obwohl es technisch natürlich ginge. “Knoop” kann individuell konfiguriert werden, Module können hinzugefügt oder weggelassen werden, so wie es eine Gemeinde wünscht. Die Vorteile einer bedarfsgerechten Beleuchtung sind dagegen überall dieselben: Wo Straßenlaternen zu lange leuchten, kann der CO2-Ausstoß und die Lichtverschmutzung verringert werden. Außerdem kommt es einen Ort auch billiger, hat Simon Hansen ausgrechnet. Genaue Zahlen wird es aber erst geben, wenn "Knoop" länger in Betrieb ist.

Bisher ist die Laternen-App nur in Löwenstedt im Einsatz. Simon Hansen und das Team von "Sourceboat" beraten aber auch schon andere Gemeinden, die Interesse haben. Dorffeste gäbe es bestimmt genug.

 

 

shz - 09.02.2018 - Viöl - Es ist zwar noch gut ein halbes Jahr hin, bis er in den Ruhestand geht, doch als „gelernter Beamter“ kann Gerd Carstensen nicht aus seiner Haut: Für diesen großen Tag im August oder September plant und regelt der Leitende Verwaltungsbeamte (LVB) schon jetzt alles, was seiner Meinung wichtig ist, damit es sein Nachfolger im Amt Viöl nicht unnötig schwer hat. „Und bis dahin ist das Wichtigste das Tagesgeschäft“, sagt Carstensen.

Seine berufliche Vita reicht zurück bis ins Jahr 1970, dem Beginn seiner Verwaltungslaufbahn im ehemaligen Amt Obere Arlau (seit 1978 Amt Viöl). 1976 folgte die Laufbahnprüfung für den gehobenen Dienst. „Ich wurde Leiter des Sozialamtes und stellvertretender Kämmerer. Von 1978 bis 2003 lag das Hauptamt in meiner Verantwortung“, erzählt Carstensen. Auch danach nahm er an diversen Fortbildungen teil und legte so zum Beispiel die Ausbilder-Eignungsprüfung ab. 2003 bewarb er sich auf die Stelle des LVB. „Die Entscheidung habe ich mir nicht leicht gemacht“, erinnert er sich an seine Sorge, ob es wohl gelingen würde, ohne Reibungsverluste vom Kollegen zum Vorgesetzten zu werden. Doch er bekam von allen Seiten viel Zuspruch und Unterstützung.

Viel hat sich in all den Jahren verändert: Bestand die Technik anfangs aus Umdruckern und Nasskopierern, so sind heute moderne Scanner im Einsatz und flotte PCs statt klapperiger Schreibmaschinen. „Heute habe ich nur noch gelernte Verwaltungsfachkräfte um mich. Das ist auch gut so, denn die Vorschriften sind viel kurzlebiger geworden. Wir müssen uns ständig in neue Regelwerke einarbeiten“, sagt der LVB und kann sich noch an Zeiten erinnern, in denen Briefe in aller Ruhe diktiert und über den Postweg verschickt wurden. Alles brauchte eben seine Zeit. „Heute wird erwartet, dass eine Mail binnen einer Stunde bearbeitet wird.“

Zu den schönsten Erlebnissen seiner Laufbahn zählt er die Verhinderung einer 250 000 Mark-Zahlung an den Kreis, der wegen angeblich unrechtmäßiger Abrechnung in der Schülerbeförderung von den Schulträgern Rückzahlungen forderte. „Bei uns war alles rechtens. Als einziger Schulträger haben wir nichts zahlen müssen“, freut er sich noch heute über seine damals so erfolgreiche Argumentationslinie. Ebenso gerne denkt er an die Stellenausschreibung für den Schulleiterposten in Haselund zurück. Was dem Schulamt zuvor nicht gelingen wollte, schafften die Viöler auf Anhieb in Eigenregie. „Das lag wohl an dem Schulprofil, das wir damals zu diesem Zweck entwickelt haben. Heute gehört so ein Profil bei jeder Stellenausschreibung dazu.“

2008 durfte er die Fusion der Schulverbände Viöl und Ohrstedt maßgeblich begleiten und ab 2012 das Vier-Dörfer-Projekt. Es umfasst gemeinsame Projekte und Feste für Haselund, Löwenstedt, Norstedt und Sollwitt, die Installation der Jugendgemeinderäte und der Gemeindekümmerin sowie die Förderung der örtlichen Sportvereine. Den 2009 gestarteten Glasfaser-Ausbau muss sein Nachfolger zu Ende bringen – sieben der 13 Gemeinden fehlen noch.

„Ich habe keinen einzigen Tag bereut“, sagt Gerd Carstensen. Dabei hat er sich nie nur über den Beruf definiert: „Das Ehrenamt ist mir sehr wichtig“, sagt der fast 63-Jährige, der in verschiedenen Vereinen als Schriftführer oder Kassenwart fungiert. Auf sportlicher Ebene gehörte sein Herz stets dem Fußball: als Damentrainer in Arlewatt, als Jugendtrainer in Arlewatt sowie in Löwenstedt und als Trainer mit B-Lizenz im Schleswig-Holsteinischen Fußballverband. Seine Beweglichkeit wird auch von den drei Enkeln geschätzt, die, wie er lachend erzählt, einen geländegängigen Großvater fordern. Da gerade das vierte Enkelkind im Anmarsch ist, will er nach der Pensionierung mit seiner Frau im Wohnwagen nach Österreich fahren und dort die erweiterte Familie besuchen. „Vor allem aber muss ich lernen, ohne Terminkalender und Zeitdruck zu leben. Ich muss erfahren, was Langeweile eigentlich ist. Wenn ich das weiß, werde ich die Ruhestands-Akte checken und die dort genannten Aufgaben auf ihre Umsetzung prüfen“, verspricht Carstensen schmunzelnd.

„Der LVB ist Partner, nicht Besserwisser“. Das war und ist die Devise von Gerd Carstensen, dessen Nachfolger ab Mitte Mai an seiner Seite sein wird. Durch die anstehenden Kommunalwahlen gibt es zu der Zeit noch sehr viel zu tun. „Ich möchte Conrad Plöhn vor allem dabei helfen, sich bei uns im Amt zurechtzufinden und Begeisterung für die Aufgaben zu entwickeln, die auf dem Land oft ganz andere Strukturen erfordern, als in der Stadt.“ Dass Plöhn plattdeutsch spricht, sei ein echter Glücksfall. „Durch die gemeinsame Sprache wird es ihm schnell gelingen, im Amt Viöl Vertrauen aufzubauen“, da ist sich Gerd Carstensen sicher. Silke Schlüter

    


 

Löwenstedter Wehr

leistet 1772 Arbeitsstunden

 

 

 

SHZ - 07.02 .2018 - Löwenstedt - Groß war die Gästeschar, die sich zum Feuerwehrfest im Gasthof Friedensburg in Löwenstedt eingefunden hatten. Neben aktive und passive Mitglieder begrüßte Wehrführer Guido Albertsen seine Vorgänger Thomas Christiansen und Frank Schwalbe, den ehemaligen stellvertretenden Wehrführer Hans-Heinrich Hansen sowie den ehemaligen Kommandanten des Munitionsdepot, Dirk Rainer Weiss. Seit nunmehr elf Jahren steht Albertsen der Wehr vor. Er hielt einen Rückblick aufs vergangene Jahr. Es gab zwei Ernst-Einsätze beim Sturm Sebastian. Dann musste eine überflutete Straße wieder zugänglich gemacht werden. Nicht der Regen, sondern ein bei Bauarbeiten beschädigter Hydrant war die Ursache. Eine Großübung mit Haselund, Norstedt und Sollwitt stand auf dem Trainingsprogramm. Im Kindergarten kümmerten sich die Löschprofis um die Brandschutzerziehung. Außerdem veranstaltete die Wehr einen Grillabend und das Laternelaufen.

Die Wehr zählt 50 Aktive davon 18 in der Reserve und zwei in der Jugendwehr. Unterstützt wird sie von 119 passiven Angehörigen. Der Altersdurchschnitt der Mitglieder beträgt 39,76 Jahre. Insgesamt wurden 1772 Arbeitsstunden absolviert davon 700 Stunden Ausbildung und Lehrgänge.

Befördert wurden: zum Oberfeuerwehrmann Melf Jensen, Rene Jensen, Torben Jensen, Tim Jensen, Björn Nissen und Mirko Sachwitz; zu Hauptfeuerwehrmännern Finn Christiansen und Lasse Ketelsen. Der neugewählte stellvertretende Wehrführer Torge Petersen wurde zum Löschmeister befördert.

Bei den Ehrungen gab es für 20 Jahre aktiven Dienst eine Bandschnalle für Hans-Thomas Ley und für 40 Jahre ebenfalls eine für Heiko Albertsen, Heinz Jensen und Torsten Thomsen. Einen Gutschein für die Teilnahme an allen Übungsabenden erhielten Carl-Heinrich Thomsen und Torge Petersen.

Bürgermeister Holger Jansen dankte der Wehr für die immerwährende Einsatzbereitschaft. Er übergab Wehrführer Albertsen das neue Gemeindewappen, welches das Löschfahrzeug 10 schmücken wird. pep

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Hier finden Sie das Protokoll zur letzten GV-Sitzung

am 07.11.2017 ! >>> Hier klicken <<< 

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GEMEINDE LÖWENSTEDT BÜRGERMEISTER Holger Jensen, Norderfeld 9A, 25864 Löwenstedt | TEL. 04673-870 / e-mail: holger.jensen@nf.tng.de