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 Viöl – Als Betreuer der FSJ-Stelle im SV Blau-Weiß Löwenstedt hat Gerd Carstensen im Ruhestand eine tolle neue Aufgabe für sich gefunden: Der ehemalige Verwaltungsbeamte sucht nach einem „jungen, dynamischen Mitarbeiter“, der ab August oder September hier in der Region ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren möchte. Im sportlichen Bereich, versteht sich, und das sowohl innerhalb des Sportvereins als auch im Schulsport. Da er früher selbst aktiv gekickt hat und ein großer Befürworter des Jugendfußballs ist, war es für den Haselunder Ehrensache, die Löwenstedter bei der Suche nach einem geeigneten Kandidaten zu unterstützen.

Die Bewerber können sowohl männlich als auch weiblich sein. Sie sollten 18 bis 26 Jahre alt sein, Sport- bzw. Fußball-Erfahrung mitbringen, über einen Führerschein und ein Auto verfügen und Lust haben, mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Dank der vorherigen FSJ-ler Aaron Pletsch und Jannik Kobert verfügt der Sportverein über umfangreiche Erfahrungen in diesem Bereich. Erfahrungen, die dem künftigen Stelleninhaber zu Gute kommen werden, denn: „Ich bleibe vor Ort und bin mit Rat und Tat zur Stelle, sollte der oder die Neue in der Anfangszeit noch Hilfe brauchen“, verspricht der bisherige Stelleninhaber Jannik Kobert. Der Olderuper ist im SV Hattstedt groß geworden, spielt inzwischen aber mit Begeisterung in Löwenstedt Fußball.

Er selbst hat im Freiwilligen Sozialen Jahr so viel gelernt, was seinen Plan, auf Lehramt zu studieren, zusätzlich gestärkt hat: „Die Zeit war eine super Vorbereitung auf meine künftige Tätigkeit als Pädagoge“, sagt Jannik und beschreibt die vielfältigen Aufgaben, die ein Jahr lang in seinen Händen lagen, so: „Montags bis freitags war ich von 7.30 Uhr bis 13 Uhr, manchmal auch bis 15 Uhr, an der Schule in Viöl unterstützend im Sportunterricht tätig. In den Pausen habe ich mit den Kindern Fußball gespielt. Nachmittags trainierte ich im Auftrag des Sportverein die Jugendteams in Haselund und Löwenstedt und hatte danach meist auch noch die Zeit für mein eigenes Training.“

Dass der Fußball in seiner täglichen Arbeit eine wichtige Rolle spielen sollte, gefiel Jannik an diesem Job von Anfang. Er betreute nicht nur die Nachwuchskicker im Training und begleitete sie zu Wettkämpfen, er organisierte auch Jugend-Fußballcamps, den „Sporthaus-Husum-Cup“ und Ausflüge. Zudem war er maßgeblich an der Erstellung der Vereinszeitschrift „Blau-Weiß-Kurier“ und an der Pflege des Internetauftritts beteiligt.

Im Gegenzug ermöglichte ihm der Verein einige wichtige Qualifikationen, wie etwa den Erwerb der Fußball-Trainer-B-Lizenz und Seminare in unterschiedlichen Bereichen. Über die Sportjugend Schleswig-Holstein bekam er ein monatliches Taschenfeld in Höhe von 300 Euro, vom Verein eine Kilometergeld-Erstattung und eine kleine Aufwandsentschädigung. Dabei war er durchgehend sozial-, haftpflicht- und unfallversichert. „Das Arbeitszeugnis, das ich zum Abschluss bekommen habe, macht sich gut im Lebenslauf“, freut er sich mit Blick auf spätere Bewerbungen.

„Ich habe vor allem gelernt, pünktlich, zuverlässig und kommunikativ zu sein, mich selbst zu organisieren und Verantwortung zu übernehmen“, zieht Jannik Kobert ein durchweg positives Fazit. Mit der B-Lizenz bekam er zudem eine ganz neue Sichtweise auf den Fußball – auf das Spiel ebenso wie auf den Spieler selbst: „Fußball ist mehr als rennen“, sagt er. „Ich hätte nie gedacht, dass die Arbeit als Trainer so komplex ist, dass sie physisch wie psychisch so intensiv und anstrengend sein kann. Mir ist klar geworden, dass man dafür vor allem fit im Kopf sein muss.“

Wer Interesse hat, nach den Sommerferien in seine Fußstapfen zu treten, kann sich bei ihm persönlich unter der Rufnummer 0176 53096578 melden oder die Bewerbung samt persönlichem und sportlichem Lebenslauf an den FSJ-Betreuer schicken. Seine Adresse lautet: SV Blau-Weiß Löwenstedt von 1964 e.V., Gerd Carstensen, Schulstraße 16, 25855 Haselund, Email: info@sv-bw-loewenstedt.de, Telefon 04843 1840.  Silke Schlüter (ssl)

 

LÖWENSTEDT Zur Mitgliederversammlung des Sozialverbandes Ortsverein Löwenstedt im Gasthof Friedensburg freute sich der Vorsitzende Thomas Christiansen über eine gestiegene Mitgliederzahl: Trotz einiger Austritte habe sich die Zahl im vergangenen Jahr auf 133 Mitglieder erhöht.

Bei den anschließenden Ehrungen wurden Marga und Frank Schwalbe für zehn Jahre Mitgliedschaft geehrt (nicht anwesend Johannes Albertsen und Karin Beck). Frauke Vette, Jürgen Fuchs und Hans-Heinrich Hansen wurden für 20 Jahre geehrt und für 25 Jahre gab es Urkunde, Nadel sowie Geschenk für Karl-Heinz Thomsen (nicht anwesend Annita Jensen Norderkerns). Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurde Claus Thomsen ausgezeichnet und in Abwesenheit Astrid Sachwitz.

Ein Dankeschön ging zudem an Heinz Oldenburg der dafür sorgt, dass 85 Zeitungen regelmäßig ins Haus der Mitglieder kommen. Nach einem gemeinsamen Essen sorgte Rainer Martens auf Platt wie auch auf Hochdeutsch mit lustigen Geschichten und Döntjes für die Strapazierung der Lachmuskeln. Der diesjährige Ausflug soll in die Eider-Treene-Sorge-Region gehen. pep

 

shz-hn / 08.03.2019 + Silke Schlüter LÖWENSTEDT „Die Bauplatz-Nachfrage ist groß in unserer Gemeinde – auch von außerhalb haben wir Anfragen“, informierte Löwenstedts Bürgermeister Holger Jensen den Gemeinderat vor dem Einstieg in die Beratungen zur Bebauung einer dörflichen Koppel östlich der Bahnhofstraße.

Um den „Jeskier Acker“ komplett bebauen zu können, müsste der Flächennutzungsplan geändert werden. Das, so Jensen, würde seine Zeit brauchen, von daher warb er dafür, vorerst nur einen Teil der Fläche in Angriff zu nehmen, um den Interessenten zeitnah Bauland anbieten zu können. Dafür reiche ein Bebauungsplan. „Fünf Grundstücke könnten wir dort im ersten Schritt realisieren“, schätzte der Bürgermeister und freute sich, dass das Gremium seinem Vorschlag folgte. Der einstimmig gefasste Aufstellungsbeschluss zum B-Plan Nummer 6 beschreibt ein allgemeines Wohngebiet mit einer Stichstraße.

Zur L 281, der seit Jahren kaum noch befahrbaren Verbindungsstraße zwischen Haselund/Kollund und Löwenstedt, brachte Holger Jensen Neuigkeiten aus Kiel mit. Das Problem sei, dass diese Straße total kaputt gefahren und somit eine komplette Erneuerung notwendig ist. Die Planungen würden nicht nur einen langen Vorlauf benötigen, der in Kiel aus personellen Gründen auch erst Anfang 2020 starten könne; die Gemeinde müsse sich vorher auch Gedanken um die ebenfalls erneuerungsbedürftigen Versorgungsleitungen entlang der Landstraße machen. Aufgrund des 1974 beim Bau verwendeten Materials wird sich vermutlich auch die Entsorgung der alten Teerdecke nicht einfach gestalten. „Da haben wir noch viele Punkte abzuarbeiten und eine Kostenschätzung ist noch nicht greifbar“, so Jensen.

Bezüglich des Kindergarten(an)baus sei die Baugenehmigung mit leichter Verzögerung nun auf einem guten Weg. Somit könnten die Ausschreibungen in Kürze starten und die Arbeiten für den Rohbau wie geplant im Mai beginnen. Die zu erwartende Förderung für die zehn neu zu schaffenden Krippenplätze schätzt Holger Jensen aktuell auf etwa 100.000 Euro ein. Allerdings sei jetzt schon klar, dass trotz dieser Erweiterung die Kapazitäten des Kindergartens schon wieder erschöpft sein werden, bevor das Ganze fertiggestellt ist.

Einmal mehr mahnte der Bürgermeister an, dass in Löwenstedt vermehrt Abfälle in den Toiletten und damit über die Kanalisation entsorgt werden, die da nicht hinein gehören. Auch Essensreste, was besonders problematisch sei. Deshalb käme es bei den Pumpen immer öfter zu Störungen, die aufwendig behoben werden müssten und teuren Verschleiß zur Folge hätten. Er appellierte an die Bevölkerung, alle Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen.

Jensen informierte außerdem darüber, dass sich Bürger gefunden hätten, welche die bis 1995 geführte Chronik fortsetzen möchten, und fand an diesem Abend auch Freiwillige für einen Arbeitskreis, der sich um die Organisation des Dorf- und Helferfestes kümmern will, das am 29. Mai zusammen mit der Einweihung des Kunstrasenplatzes stattfinden wird.

Die durch die 51 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Löwenstedt erfolgte Wiederwahl von Guido Albertsen als Gemeindewehrführer wurde vom Gemeinderat einstimmig bestätigt. Alle gratulierten Albertsen, der das Amt schon seit zwölf Jahren innehat.

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Wir haben schon viel erreicht“ + Jugendgemeinderäte:Vier-Dörfer-Kooperation zieht positive Zwischenbilanz
 

 

shz / hn 29.01.2019 + Silke Schlüter HASELUND Bei den landesweiten Wahlen für die Jugendvertretungen in Schleswig-Holsteins Kommunen wurden in Haselund, Löwenstedt, Norstedt und Sollwitt Ende 2017 neue Jugendgemeinderäte (JGR) gewählt. Da ihre Arbeit in der Vier- Dörfer-Kooperation meist eher im Stillen verläuft, hatten manche der gewählten Kinder im Rückblick auf ihr erstes Amtsjahr das Gefühl, dass sie bisher noch nicht so wirklich gebraucht wurden. Bei einer gemeinsamen Bilanz im Haselunder Dörpshus stellten sie dann aber fest: „Wir haben doch schon ganz schön viel erreicht.“ Gut die Hälfte der insgesamt 34 JGR-Mitglieder war bei diesem Treffen, das künftig jeden Monat stattfinden soll, dabei.

Wie die Bilanz ergab, waren alle Kids an der Planung und Durchführung vieler Dorf-, Kinder- und Vereinsfeste aktiv beteiligt. Aus Haselund berichtete Paul, dass der Jugendgemeinderat dafür gesorgt hat, dass in der Schulstraße Poller aufgestellt werden, damit die Eltern nicht mehr direkt vor der Schule parken können. Zuletzt, so erzählte er, war es dort immer wieder zu gefährlichen Situationen gekommen, weil die Kinder den Gehweg nicht nutzen konnten und teilweise sogar mit dem Rad auf die Straße ausweichen mussten. Die Sollwitter Kinder erzählten, dass sie mit Hilfe ihres Gemeinderats für Licht in der Bushaltestelle gesorgt haben und aktuell dabei sind, Ideen zum nächsten Vier-Dörfer-Fest zu entwickeln. Die Norstedter versorgten die Gäste beim Vier-Dörfer-Punschen mit Waffeln, gegrillten Würstchen und Punsch. Die Löwenstedter bekamen von der Gemeinde einen Container für ihre Treffen, den sie bereits mit Möbel bestückt haben, wie Thore erzählte.

„Durch eure Aktionen habt ihr schon eine Menge Geld sammeln können. Aktuell sind fast 740 Euro in der Kasse und 1000 Euro auf dem Konto, die ihr bei einer Ausschreibung der Rotarier gewonnen habt“, brachte Kerstin Heuer-Lehnert spannende Neuigkeiten mit. Die Gemeindekümmerin bat um Vorschläge, wie das Geld verwendet werden soll. Die Kinder könnten sich vorstellen, einen Ausflug zu machen oder im Freibad eine Pool-Party zu feiern und sich einheitliche Shirts, Caps oder Anstecker anzuschaffen, um auch nach außen hin Flagge zeigen zu können. Dazu soll ein Logo mit einer Botschaft im Sinne von „Ich bin Mitglied im Jugendgemeinderat und engagiere mich für mein Dorf“ erarbeitet werden. Die Idee, ein Spielemobil anzuschaffen, scheint in der Umsetzung nicht ganz so einfach zu sein, soll aber dennoch weiter verfolgt werden.

Aus Sollwitt kam dann noch die Idee, bei den Kindern und Jugendlichen eine Umfrage zu starten, was diese sich für ihr jeweiliges Dorf wünschen: „Wir könnten von Haus zu Haus gehen, Zettel verteilen, später wieder einsammeln und auswerten“, sagten sie. „Das machen wir“, waren sich alle einig. Für gut befunden wurde auch der Vorschlag der Erwachsenen, dass die Kinder zum nächsten Treffen am 5. Februar aus ihren Dörfern Freunde mitbringen, damit sie sehen können, womit sich „ihr“ JGR aktuell beschäftigt. „Der eine oder andere bekommt dabei vielleicht Lust, sich genau wie ihr für die Dorfjugend einzusetzen“, befeuerte Kerstin Heuer-Lehnert diesen Gedanken.

 BÜRGER-APP ZUR STEUERUNG

STRASSEN-BELEUCHTUNG IN LÖWENSTEDT

Quelle: Bayerischer Rundfunk / 27.01.2018

Kinder vom Land kennen die Situation: Es gibt ein Fest im Nachbardorf, die Ohren pfeifen noch von den Classic-Rock-Hits, bierselig taumelt man zu Fuß nach Hause. Durch stockdunkle Straßen, denn natürlich: die Straßenlaternen werden Nachts ausgeschaltet.  Das Szenario ist der perfekte Usecase für Knoop, eine App, mit der die Bewohner eines Dorfes selber bestimmen können, wann die Lichter in den Straßen an- oder ausgehen. Die Idee zu dieser App hatte Simon Hansen, ein 26-jähriger Informatiker aus Löwenstedt in Schleswig-Holstein, einem kleinen Dorf rund 30 Kilometer südwestlich von Flensburg. Ihm fällt irgendwann auf, dass Straßenlaternen ihren Job nicht immer zufriedenstellend machen: In manchen Orten brennen sie durch, obwohl kein Mensch mehr auf der Straße ist, in anderen Orten werden sie trotz Bedarfs abgeschaltet.  

Die Bewohner sollen selber entscheiden, wann draußen das Licht brennt.

Als Informatiker hat Simon eine Idee: Wie wäre es, wenn die Bewohner und Bewohnerinnen selber bestimmen, wann die Lampen in ihren Straßen leuchten? Also entwickelt er, zusammen mit Kollegen aus seiner Firma Sourceboat, die App "Knoop" (das plattdeutsche Wort für "Knopf"), und stellt das Konzept seinem Heimatdorf vor. Mittlerweile sind die 104 Laternen in Löwenstedt vernetzt. Alle Einwohnerinnen und Einwohner, die registriert sind, können die Straßenlaternen im Dorf mit einem Swipe einschalten. 

  Simon Hansen, APP-Entwickler

Vorteile für die Umwelt und die Gemeindekassen

Ausschalten können die Löwenstedter ihre Laternen momentan nicht, obwohl es technisch natürlich ginge. “Knoop” kann individuell konfiguriert werden, Module können hinzugefügt oder weggelassen werden, so wie es eine Gemeinde wünscht. Die Vorteile einer bedarfsgerechten Beleuchtung sind dagegen überall dieselben: Wo Straßenlaternen zu lange leuchten, kann der CO2-Ausstoß und die Lichtverschmutzung verringert werden. Außerdem kommt es einen Ort auch billiger, hat Simon Hansen ausgrechnet. Genaue Zahlen wird es aber erst geben, wenn "Knoop" länger in Betrieb ist.

Bisher ist die Laternen-App nur in Löwenstedt im Einsatz. Simon Hansen und das Team von "Sourceboat" beraten aber auch schon andere Gemeinden, die Interesse haben. Dorffeste gäbe es bestimmt genug.

Hier auch ein Film-Beitrag aus Heute-Plus:

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-plus/per-app-das-dorf-beleuchten-102.html 

 

 


GEMEINDE LÖWENSTEDT BÜRGERMEISTER Holger Jensen, Norderfeld 9A, 25864 Löwenstedt | TEL. 04673-870 / e-mail: holger.jensen@nf.tng.de