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Die Geschichte Löwenstedter Kapelle

Seit 1962 grüßt die Löwenstedter Kapelle mit dem schlanken Dachreiter übers Ostenautal jeden Fremden, der sich von Süden dem Dorf nähert. Aus der Schulchronik erfahren wir dazu: „Anfang des Jahres 1961 wurde von der Propstei Husum der Beschluss Gefasst, im Viöler Kirchspiel in Löwenstedt eine Kapelle zu errichten.

Vom Landeskirchenamt Läuft nämlich seit einem Jahr ein großes Kapellenbauprogramm. In Form eines Wettbewerbs hat es Architekten aufgefordert, Kapellen zu entwerfen, die nicht mehr als 50.000 DM kosten dürfen, dabei aber 100 Sitzplätze haben müssen. Der Kirchenvorstand und einige Vertreter der Gemeinde konnten in einer Ausstellung in Kiel ihre Auswahl treffen und entschieden sich für einen Bau mit tief heruntergezogenem Dach und einer Glasfront in der westlichen Giebelwand.“

Bei der Einweihung am 17. Juli 1963 war die kleine Kapelle überfüllt, als die feierliche Weihe mit einer Predigt des Bischofs begann. Probst Petersen hielt die Liturgie und Pastor Hansen predigte als zuständiger Pastor für Löwenstedter Kapelle, die keine Eigenständigkeit besitzt, sondern zum Pfarramt Viöl gehört. Die kleine Glocke rief die Gläubigen zur Einkehr und Andacht. Im innern der Kapelle spielte das farbige Licht der durch die bunte Blei gefasste Glaswand eindringenden Sonnenstrahlen. Die weiß gestrichene Ziegelwand hinter dem Altar war nur mit einem schlichten Holzkreuz geschmückt .Später wird dort eine in Bronze gegossene Christusfigur angebracht.“ Auch Weihnachten1963 war die Kapelle bis auf den letzten Bankplatz gefüllt. Hochzeiten und Kindtaufen werden seitdem in der neuen Dorfkirche abgehalten.

In den ersten Jahren wurde die Kapelle viel besucht. Aber nachdem etliche Baumängel auftraten, wurden die kirchlichen Veranstaltungen weniger, und man befasste sich mit dem Gedanken, die Kapelle zu“ entweihen „ oder gar zu veräußern. Schließlich reifte der Plan, mit einer umfassenden Renovierung auch eine grundlegende Umgestaltung des Hauses vorzunehmen. Nachdem die Finanzierung geklärt war, begann die Umrüstung von einem reinen Gotteshaus zu einem Gemeindezentrum.

Wenn auch die Ausmaße des Kirchenraumes geblieben sind, so ist doch der Innenraum nicht wiederzuerkennen. Zwei neuangebrachte Gauben und ein Lichtband sorgen für einen interessanten Lichteinfall. Altar, Taufbecken, Kanzel und Orgelsind transportabel. Mit Stellwänden kann jede beliebige Raumaufteilung vorgenommen werden. In einem neuen Seitenflügel sind eine Teeküche, Toiletten und Abstellräume untergebracht. Am 4. Advent 1987 wurde die „ neue“ Kapelle in einem festlichem Gottesdienst durch Bischof Stoll ihrer erweiterten Bestimmung übergeben. Seitdem steht sie neben kirchlichen Angeboten der gesamten Kirchengemeinde für die Jugend-, Konfirmanden- und Seniorenarbeit zur Verfügung.

So treffen sich einmal im Monat Frauen zum Singen oder „De Lesefruun vun de Plattdütsche Vereen“ aus Viöl. Regelmäßige Seniorennachmittage,meist zweimal im Monat, mit gemütlichem Kaffeeplausch und Kartenspiel sind heute eine beliebte Einrichtung. 35 bis 40 Frauen aus Löwenstedt und Haselund betreuen diese Spielenachmittage. Sie wechseln ab mit Handarbeitensnachmittagen der Frauen. Man trifft sich zum Basteln und Singen. Daneben können „De Junge Lüüd ut Löwenstedt“ in diesem Mehrzweckraum ihre neuen Theaterstücke einüben . Nach diesem Umbau ist die Kapelle zu einem neuen Zuhause für jung und alt geworden.

 

Förderverein Kapelle

Am 23. März 2004 wurde in der Kapelle Löwenstedt der „ Förderverein Kapelle „ gegründet. 23 Gründungsmitglieder entschlossen sich für den Erhalt der Kapelle und somit für die Gründung eines Fördervereins.

Der Vereinszweck ist die Pflege und Förderung von kulturellen Veranstaltungen wie zum Beispiel Seniorennachmittage, Theatereinspielübungen, Handarbeitsnachmittage, Singkreise und Veranstaltungen für MS Kranke durch die Beschaffung von Mitteln für die Kapelle in Löwenstedt. Der Verein fördert und bezuschusst  insbesondere Maßnahmen zur Erhaltung und Unterhaltung der Kapelle Löwenstedt.

 

Den Gründungsmitgliedern ist es wichtig, dass auch in Zukunft die Kapelle ein Ort des Gemeinwohls für alle Menschen aus Löwenstedt und den benachbarten Orten sein soll. In Ländlichen Gemeinden hat sich das Leben in den letzten Jahren und Jahrzehnten sehr verändert. Viele Gemeinden haben keine Gaststätte, keine Meierei keinen Bäcker ,keinen Kaufmann keine Sparkasse oder keine Schule mehr Erst nach einer gewissen Zeit merkt man dann, dass die Orte des Miteinanders, also da wo man sich immer viele Menschen trafen und miteinander reden konnten, nicht mehr vorhanden sind. Der Grund liegt in Wirtschaftlichen und politischen Veränderungen, die wir so nicht immer wollen, die wir aber hinnehmen müssen.

  Wenn wir aber Einfluss nehmen können an der Erhaltung von liebgewordenen Stätten des Allgemeinwohls, dann sollten wir es tun. Mit dem „Förderverein Kapelle“ haben wir die Möglichkeit Beitrags- und Spendengelder zu sammeln und für den schon erwähnten Vereinszweck einzusetzen. Wir denken, dieser Verein hat eine positive Grundlage, denn der Beitritt ist freiwillig und somit kann jeder selbst entscheiden, ob er Mitglied werden möchte oder nicht.

 

Für Mitglieder haben wir einen monatlichen Mindestbetrag von 2.- Euro festgelegt. Für Nichtmitglieder, die einmalige Spenden geben möchten, haben wir ein Konto bei der V+R Bank Husum BLZ: 21762550 KontoNr. 9103759 eingerichtet .

  Beitrittserklärungen und Einzugsermächtigungen sind bei nachfolgend aufgeführten Vorstandsmitgliedern erhältlich. Viele Diskussionen mit den Mitbürgern haben uns jetzt schon gezeigt, dass das Interesse am Erhalt der Kapelle groß ist und somit haben wir eine gute Hoffnung ,dass es uns gelingen wird, dieses auch zu schaffen.

 

 

Der Vorstand

 

1. Vorsitzende Thomas Christiansen, Löwenstedt

  2. Vorsitzende Marga Schwalbe, Löwenstedt

Kassenwart Heidi Carstensen, Löwenstedt

Schriftführerin Anita Kliese, Löwenstedt

Beisitzer Nicole Bohmbach, Löwenstedt

Beisitzer Gesa Retzlaff, Viöl

Beisitzer Heinz-Helmuth Jochimsen, Löwenstedt

 

 





 

 


GEMEINDE LÖWENSTEDT BÜRGERMEISTER Holger Jensen, Norderfeld 9A, 25864 Löwenstedt | TEL. 04673-870 / e-mail: holger.jensen@nf.tng.de